Analyse Trading
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Market Maker

Ein Market Maker stellt laufend einen Kauf- und einen Verkaufskurs und tritt selbst als Gegenpartei der Orders seiner Kunden auf.

An den Märkten allgemein sorgt ein Market Maker für Liquidität, indem er beide Seiten quotiert und am Spread verdient. Bei Brokern für Privatkunden bedeutet das Market-Maker-Modell, dass der Broker selbst die Gegenseite deines Trades übernimmt, intern, und sein Gesamtrisiko anschließend absichert oder eben nicht.

Dieses Modell ist an sich kein Betrug: Es ermöglicht feste Spreads und eine Ausführung ohne Kommission. Es schafft aber einen möglichen Interessenkonflikt, weil deine Verluste seine Gewinne sein können.

Genau deshalb zählt die Regulierung: Ein in der EU zugelassener Market Maker muss Regeln zur bestmöglichen Ausführung, zur Trennung der Kundengelder und zur Preistransparenz einhalten. In Deutschland überwacht die BaFin, ob diese Pflichten erfüllt werden.

Die vollständige LektionBrokerarten und Regulierung: Market Maker, STP, ECNMarket Maker, STP oder ECN, Interessenkonflikte, Aufsicht durch BaFin, FCA oder CySEC, Register und Entschädigungseinrichtungen: So prüfst du einen Broker.← Gesamtes Glossar