Volatilität
Volatilität misst, wie stark ein Kurs über einen Zeitraum schwankt. Ein volatiler Markt bewegt sich schnell und weit, nach oben wie nach unten.
Volatilität sagt nichts über die Richtung aus, nur über das Ausmaß der Bewegung. Bitcoin ist volatiler als Gold, Gold volatiler als EUR/USD und GBP/JPY volatiler als EUR/CHF.
Man misst sie auf verschiedene Arten: als Standardabweichung der Renditen, als ATR (durchschnittliche Kerzenspanne) oder als implizite Volatilität aus Optionspreisen, wie den VIX beim S&P 500 oder den VDAX beim DAX.
Für dich hat das ganz konkrete Folgen: Je volatiler ein Markt ist, desto weiter muss dein Stop liegen, damit ihn das normale Rauschen nicht auslöst, und desto kleiner muss deine Position sein, damit dein Risiko in Euro gleich bleibt. Wer das ignoriert, wird ständig ausgestoppt oder riskiert zu viel.