ATR (Average True Range)
Die ATR misst die durchschnittliche Kerzenspanne inklusive Gaps über einen Zeitraum, meist 14. Sie hilft, Stops und Positionsgrößen zu kalibrieren.
Die ATR, ebenfalls von Wilder entwickelt, beruht auf der „True Range“ jeder Kerze: der größten Spanne aus Hoch minus Tief, Hoch minus vorherigem Schluss oder Tief minus vorherigem Schluss. Daraus wird ein geglätteter Durchschnitt gebildet.
Sie zeigt keine Richtung, nur die Volatilität, und zwar in der Einheit des Kurses: in Pips bei EUR/USD, in Dollar bei Gold, in Punkten beim DAX.
Am nützlichsten ist sie, um einen Stop in einem Abstand zu setzen, der zum Rauschen des Markts passt, etwa 1,5 ATR unter dem Einstieg, und um die Positionsgröße zu verringern, wenn die ATR steigt. So bleibt dein Risiko in Euro gleich, auch wenn der Markt unruhiger wird.